Gymnasium Ganderkesee

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Gymnasium Ganderkesee

Siebtklässler füllen Schuhkartons zu Weihnachten

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Die Schüler der siebten Klassen haben ihre Schuhkartons fertiggestellt. Foto: Andreas SatzkeGanderkesee. Anlässlich der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ haben Siebtklässler des Gymnasium Ganderkesee Päckchen gefüllt.

von Andreas Satzke

Für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ haben zwei siebte Klassen des Ganderkeseer Gymnasiums in den letzten Wochen fleißig gepackt. Endgültig verschlossen wurden die mit Süßigkeiten und Schulutensilien gefüllten Kisten am Freitag. Dazu wurde dem jeweiligen Kind, das den Schuhkarton am Zielort erwartet, ein persönlicher Brief mit Weihnachtsgrüßen geschrieben.

Gymnasium nimmt seit einigen Jahren an der Aktion teil

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweiten Geschenkaktion für Kinder in Not, „Operation Christmas Child“. Betreut wurde das Füllen der Kartons von den Lehrern Hendrike Mangels und Lars Hinrichs. Das Ganderkeseer Gymnasium nimmt bereits seit einigen Jahren an der Geschenkaktion teil. Am Montag möchte Hendrike Mangels die Kartons dann zur Sammelstelle bringen. „Die Schüler waren wirklich mit vollem Elan dabei“, sagt Mangels. Um die Geschenke zu finanzieren haben sie vor kurzem einen Kuchenverkauf organisiert. Insgesamt 15 Kartons sollen sich nun auf den Weg machen, um weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. – 15 Päckchen aus Ganderkesee: Siebtklässler füllen Schuhkartons zu Weihnachten | noz.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales-dk/ganderkesee/artikel/804449/siebtklaessler-fuellen-schuhkartons-zu-weihnachten#gallery&0&0&804449

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (11.11.2016)

Die Schüler der siebten Klassen haben ihre Schuhkartons fertiggestellt. Foto: Andreas Satzke

 

Vor dem Volkstrauertag

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Ganderkeseer Schüler diskutieren gegen das Vergessen

Werner Fleischer(rechts) sprach mit den Schülern über die Entstehung von Kriegen. Foto: Andreas Satzkevon Andreas Satzke

Ganderkesee. Der Volkstrauertag wird am Sonntag begangen. Bereits vorab gab es eine Schulveranstaltung im Gymnasium dazu. Im Rathaus ist eine Gedenkveranstaltung geplant.

Zum Volkstrauertag am Sonntag sind in der Gemeinde Ganderkesee zahlreiche Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen geplant. Bereits im Vorfeld haben sich Zehntklässler des Gymnasiums mit ihrem Geschichtslehrer Carsten Hartmann mit dem Thema und der heutigen Bedeutung befasst. Dazu war Werner Fleischer vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vor Ort, um mit den Schülern über den Volkstrauertag und die Bedeutung zu sprechen.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit

„Ich finde es wichtig, dass jeder weiß, wofür dieser Tag steht und dass der hier herrschende Frieden keine Selbstverständlichkeit ist“, sagte Fleischer. „Was unterscheidet Aleppo von Dresden am Ende des zweiten Weltkriegs?“, fragte er in die Runde und gab dann selbst die Antwort: „Lediglich die Zeit.“ Krieg sei noch immer allgegenwärtig, auch wenn er nicht direkt vor Ort passiere. Fleischer setzte bewusst darauf, mit den Schülern ins Gespräch zu kommen und führte sie dazu, zu ergründen wie Kriege entstehen.

Kompromisse können Konflikte verhindern

Dazu sollten die Zehntklässler selbst herausfinden, wie Konflikte schon im Kleinen entstehen können. „Kompromisse sind die Kunst des Machbaren“, meinte Fleischer und wollte damit aufzeigen, dass im Dialog oft eine Lösung entstehen kann, die für alle zufriedenstellend ist. „Es ist wichtig, dass jede Meinung respektiert wird, damit sich jeder verstanden fühlt, denn Gewalt kann niemals Argumente ersetzen“, sagte Fleischer. Dies bekräftigte Schüler Marcel:„Oft wird die eigene Meinung ja auch erst im Dialog deutlich und man kann einen Konflikt vermeiden.“

Vor allem die Bereitschaft zum Dialog der Länder sei wichtig, einigten sich Fleischer und die Schüler. Vor einigen Jahrzehnten sei eine Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich beispielsweise nicht vorstellbar gewesen. „Ihr müsst aber auch im Kleinen darauf achten, dass eure Interessen vertreten werden, letztlich kann jeder mitwirken“, rief Fleischer die Schüler zum aktiven Gestalten auf.

Fehler von früher dürfen nicht wiederholt werden

„Wichtig ist, dass wir nie wieder solche Fehler wie früher machen“, sagte Schüler Lennard auf die Frage, was aus dem Volkstrauertag zu lernen sei. Es müsse verhindert werden, dass erneut ein Alleinherrscher an die Macht komme. Die Schüler warfen ein, dass es immer schwieriger nachvollziehbar sei, welche Entscheidungen zu Kriegen, wie dem in Syrien führen. „Ich finde es trotzdem wichtig, dass ihr auch die aktuellen Kriege thematisiert“, meinte Fleischer.

Abschaffung der Wehrpflicht entfernt von Bundeswehr

Der Krieg sei nicht nur geografisch weit weg, so Fleischers Meinung. „Dadurch, dass es keine Wehrpflicht mehr gibt, ist der Bezug zur Bundeswehr auch gesunken“, sagte Fleischer. Auf die Frage, welcher der Schüler sich vorstellen könne freiwillig zur Bundeswehr zu gehen, erhob keiner der Zehntklässler die Hand. „Letztlich ist es auch ein Verdienst der Bundeswehr, dass bei uns Frieden herrschen kann“, erklärte Werner Fleischer.

Veranstaltung im Rathaus beginnt um 11.15 Uhr

Im Ganderkeseer Rathaus wird am Sonntag eine Gedenkveranstaltung stattfinden. Ab 11.15 Uhr sind Interessenten im großen Sitzungssaal willkommen. Für die musikalische Begleitung sorgt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee. Die Begrüßung erfolgt durch die Bürgermeisterin Alice Gerken. Die Rede hält der Gemeinde Brandmeister Horst-Dieter Meyer. Im Anschluss geht es zum Ehrenmal, wo eine Kranzniederlegung folgt und dann weiter zur St.-Cyprian- und Cornelius-Kirche, wo eine weitere Kranzniederlegung geplant ist. – Vor dem Volkstrauertag: Ganderkeseer Schüler diskutieren gegen das Vergessen | noz.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales-dk/ganderkesee/artikel/803403/ganderkeseer-schueler-diskutieren-gegen-das-vergessen

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (10.11.2016)
 

Bücherflohmarkt stärkt Nachhilfeprojekt in Ganderkesee

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Das Bücherangebot trifft das Interesse der Flohmarktbesucher: Barbara Anthonsen vom Inner Wheel und Rolf Schütze vom Rotary Club (hinten rechts) freuen sich über das große Interesse und entsprechenden Erlös für die Aktion „Schüler helfen Schülern“. Foto: Reiner HaaseGanderkesee. Tausende Bücher haben bei einem Flohmarkt im Schulzentrum Ganderkesee einen neuen Besitzer gefunden. Der Erlös geht an „Schüler helfen Schülern“.

von Reiner Haase

Die Kasse des Nachilfe-Projekts „Schüler helfen Schülern“ am Gymnasium und an der Oberschule Ganderkesee ist wieder gut gefüllt. Beim Bücherflohmarkt am Sonntag in der Mensa am Steinacker haben einige tausend Druckwerke aus allen möglichen Genres einen neuen Besitzer gefunden.

Spendenschwein gut gemästet

Der Preis von einem Euro pro Buch erschien manchem Bücherfreund offenkundig als zu niedrig angesetzt. So fiel zusätzlich mancher Silberling klimpernd ins Spendenschwein, das die Organisatoren vom Rotary-Club Ganderkesee und vom Inner-Wheel-Club Wildeshausen neben der Kasse platziert hatten. Und auch die Gymnasiastinnen, die für „Schüler helfen Schülern“ in einem Kunstprojekt gestaltete und vom Rotary-Club in Druck gegebene Postkarten anboten, freuten sich über reges Interesse.

Andrang von Anfang an

„Es geht hier zu wie in einem Supermarkt. Ständig müssen wir Ware nachlegen“, stellte der Ganderkeseer Rotarier-Präsident Rolf Schütze fest, als kaum eine Stunde des sechsstündigen Basars verstrichen war. Die Aussage münzte er nicht nur auf die Tische mit Bücherkisten, sondern auch auf die Cafeteria mit heißen und kalten Getränken, selbst gebackenen Kuchen und belegten Fladenbroten.

Starker Einsatz Ehrenamtlicher

„Das landwirtschaftliche Projekt in Togo ist finanziell größer, der Bücherflohmarkt personalintensiver“, so Schütze. „Hier wirken wir vor Ort“, ergänzte Inner-Wheel-Präsidentin Barbara Anthonsen. Und das mit großem Einsatz: Mehr als 30 Ehrenamtliche, darunter auch einige Jugendliche, sorgten für den reibungslosen Ablauf des Basars.

15.500 Bücher in 425 Kisten

„Für diesen Basar haben wir 425 Kisten mit 15500 Büchern gepackt“, berichtete Rotarier Dr. Klaus Handke. Bei ihm zuhause seien noch am Vorabend Bücherspenden eingegangen. Sie kommen allerdings erst beim fünften Bücherbasar im nächsten Jahr ins Angebot. Vorher wird festgestellt, ob sich das Sortieren und Einlagern auch lohnt. – Rotary- und Inner-Wheel-Club: Bücherflohmarkt stärkt Nachhilfeprojekt in Ganderkesee | noz.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales-dk/ganderkesee/artikel/801450/buecherflohmarkt-staerkt-nachhilfeprojekt-in-ganderkesee

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (06.11.2016)
 

Taschenklau

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In den letzten Tagen sind einige Taschen verschwunden, die zumeist während der großen Pausen vor Unterrichtsräumen abgelegt wurden.


Wir haben die Polizei hinzugezogen, die jetzt ermittelt.


In diesem Zusammenhang mögen bitte alle, die hierüber etwas wissen, die Schulleitung informieren! 

 

Training für die Olympiade ...

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... die Mathe-Olympiade

„Susanne hat eine interessante Zahl aufgeschrieben. Die Zahl ist sechsstellig. Jede der Ziffern 1, 2, 3, 4, 5 und 6 kommt genau einmal vor. Betrachtet man nur die von links ersten beiden Ziffern, so ist diese zweistellige Zahl durch 2 teilbar. Betrachtet man nur die von links ersten drei Ziffern, so ist diese dreistellige Zahl durch 3 teilbar. Dies geht so fort bis zur sechsstelligen Zahl, die durch 6 teilbar ist.

a) Gib eine Zahl an, die Susanne aufgeschrieben haben könnte.

b) Susanne möchte wissen, ob es noch weitere derartige Zahlen gibt.

Finde alle derartigen Zahlen und begründe, warum nur diese Zahlen die gegebenen Bedingungen erfüllen.“

So oder ähnlich klingt es, wenn mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassenstufen miteinander für die Mathematik-Olympiade trainieren. Schweres Gerät ist dafür allerdings nicht nötig. Die Athleten sollten vorrangig Spaß an Mathematik haben, kreativ sein und über ein gutes Durchhaltevermögen verfügen.

Dass sie diese Teildisziplinen meistern können, haben die Schülerinnen und Schüler bereits in der so genannten „ersten Stufe“ bewiesen. Diese beinhaltete die selbstständige Bearbeitung herausfordernder Aufgaben, welche entweder allein oder in Partnerarbeit durchgeführt werden konnte. Neben der Lösungsfindung bestand eine besondere Schwierigkeit in der vollständigen Dokumentation der eigenen Ideen: Die Athleten mussten sich insbesondere mit Fragen wie „Geht das immer?“ oder „Warum ist das so?“ auseinandersetzen. Denn ein gutes Ergebnis allein ist nicht entscheidend.

Die Zielsetzung der für die mathematikbegeisterten Schülerinnen und Schüler eingerichteten vierstündigen Trainingseinheit am 24.10. bestand unter anderem in einer Auseinandersetzung mit der mathematisch korrekten Dokumentation von Lösungswegen. Dass die Mathematik-Olympiade sich diesbezüglich vom normalen Unterricht unterscheidet, wurde den Schülerinnen und Schülern schnell deutlich: Wer in den einzelnen Disziplinen viele Punkte erreichen wollte, musste erheblich mehr Aufwand betreiben als beispielsweise bei normalen Hausaufgaben. Macht das dann überhaupt noch Spaß? Ja, denn das Gefühl, eine knifflige Aufgabe nach langer Überlegung endlich durchdrungen zu haben und seien Idee Anderen mitteilen zu können, spornt unsere Mathematikerinnen und Mathematiker besonders an. Sportlichen Ehrgeiz findet man also nicht nur im Stadion, sondern auch in den Klassenräumen des Gymnasiums Ganderkesee.

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Bewältigung der Klausur zur zweiten Stufe am 09.11. und drücken fest die Daumen, dass einige unsere Ganderkeseer Athleten zusammen mit den besten 200 Schülern Niedersachsens in die Landesrunde einziehen werden.

 


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