Gymnasium Ganderkesee

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Schulleiterin lobt Umgestaltung

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Die Kreistagsfraktion der FDP und der Ganderkeseer FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Dürr (Zweiter von links) informierten sich am Mittwoch über die Umgestaltungsarbeiten auf dem Schulhof des Ganderkeseer Gymnasiums. Foto: Thomas Deeken

Schulhof des Ganderkeseer Gymnasiums wird vor Ferien fertig

Von Thomas Deeken 

Ganderkesee. Ein Ende der Umbauarbeiten auf dem Schulhof des Gymnasiums Ganderkesee ist in Sicht. Noch vor den Sommerferien soll – abgesehen vom Rasen auf dem Sportplatz – alles fertig sein.

Bei der Umgestaltung des Schulhofs auf dem Gelände des Ganderkeseer Gymnasiums ist ein Ende in Sicht. Bis zu den Sommerfreien soll fast alles fertig sein – abgesehen vom Rasen auf dem Sportplatz parallel zur Straße Am Schürbusch, auf dem erst nach den großen Ferien gebolzt werden kann. Das hat Maik Ehlers, Leiter der Abteilung Schulen und Hochbau beim Landkreis Oldenburg, am Mittwoch vor Mitgliedern der FDP-Kreistagsfraktion und dem Ganderkeseer FDP-Bundfestagsabgeordneten Christian Dürr betont, die sich über die Arbeiten auf dem Schulhof informieren wollten.

Neues Selbstlernzentrum kommt noch

Mit der Fertigstellung des Schulhofs seien die Sanierungs- und Umbauarbeiten am Gymnasium noch längst nicht beendet, erläuterte Schulleiterin Dr. Renate Richter. Bis 2020 gehe es unter anderem noch um die naturwissenschaftlichen Räume, die Musikräume und ein neues Selbstlernzentrum.

„Früher eher eine Steinwüste mit Bänken“

Dürr war ganz beeindruckt vom Schulhof. Er hatte als Ganderkeseer Abiturient des Jahres 1997 den Hof noch ganz anders in Erinnerung: „Richtig chic war der Schulhof nicht. Eher eine Steinwüste mit Bänken.“

Aus dem Grauton herauskommen

Inzwischen geht es nach Angaben der Schulleiterin bei der Planung des Schulhofes „um die Bedarfe der Schüler“, und darum, Angebote zu schaffen und aus dem Grauton herauszukommen. Für die Kinder und Jugendlichen sei das, was in der Pause passiert, enorm wichtig. „Früher war der Schulhof praktisch und einfach. Heute ist er wichtig für das Funktionieren von Schule“, sagte Richter, die eigenen Angaben zufolge sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis ist und von „schöner Ausstrahlung“ und „guter Stimmung“ sprach. Kurzum: „Es ist toll geworden.“

Lob für Hajo Flemmig

Die Schulleiterin lobte unter anderem die Pläne von Landschaftsarchitekt Hajo Flemmig aus Oldenburg, der viel mit Farben und Formen gearbeitet habe. Sogar die Tischtennisplatte nahe der Schwabbelmatte ist rund, nachdem sich „die Kinder beschwert hatten, dass sie sich immer an den Ecken gestoßen haben“, so die Schulleiterin.

Grünes Klassenzimmer wird neu gebaut

Auf dem Schulhof sind nach Angaben von Renate Richter mehrere Inseln zum Treffen und Reden entstanden. Es gibt ausreichend Möglichkeiten zum Herumtoben. Sportplätze zum Fußball- oder Basketballspielen sind ebenfalls vorhanden. Außerdem wird das Grüne Klassenzimmer neu gebaut. Noch im Werden sind darüber hinaus der Kunstgarten sowie zwei Aufenthaltsmöglichkeiten unter großen beigefarbenen Sonnensegeln.

400.000 Euro Kosten

Insgesamt hat der Landkreis Oldenburg laut Maik Ehlers rund 400.000 Euro in die Schulhof-Umgestaltung gesteckt. „Aber jetzt ist der Schulhof auch schön und groß genug. Da müssen wir nicht wieder ran“, erklärte die Schulleiterin. Und bei den Klassenräumen? „Wenn wir in ein paar Jahren wieder den 13. Jahrgang haben, wird es enger.“

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt (23.05.2018)