Gymnasium Ganderkesee

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Mitteilungen an die Eltern, Februar 2014

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Mitteilungen an die Eltern, Februar 2014 (hier als PDF)

Liebe Eltern,

am 08.01.2014 hat das Gymnasium Ganderkesee seinen 40. Geburtstag gefeiert. In diesem Zusammenhang wurde der Gründungsakt als „Urknall“ bezeichnet, aber auch heute können wir uns über eine mangelnde Dynamik nicht beklagen:

Personalsituation

Zum 01. Februar können wir sechs neue Lehrkräfte begrüßen: Maximilian Brunegraf (Mathematik und Geschichte), Matthias Büssing (Politik und Deutsch), Katja Diekmeyer (Deutsch und Erdkunde), Jana Mauer (Musik und Englisch), Svenja Kroneberg (Politik und Englisch), Hannes Strelow (Politik und Geschichte) sowie zwei neue Referendare, Heike Marquardt (Biologie und Sport), Anne Reinke (Englisch und Religion).

Diese hohe Zahl von Neueinstellungen ist nur verständlich vor dem Hintergrund, dass wir 5 Lehr-kräfte verlieren werden: Herr Gebhard und Herr Juhnke gehen zum 01.02. in den Ruhestand. Wir wünschen ihnen alles Gute für die neue Lebensphase! Die Ausfälle von „Stammkräften“ konnten wir im Herbst nur Dank des Einsatzes von Vertretungslehrkräften kompensieren. Frau Waetjen und Frau Wallat werden uns dann wieder verlassen. Wir danken ihnen für ihren Einsatz und wünschen alles Gute für den weiteren Lebensweg!

Der damit notwendige Lehrerwechsel bedeutet für die betroffenen Schülerinnen und Schüler sicher-lich eine Härte – denn Lernen hat immer auch eine persönliche Ebene, dabei ist die Person der Lehr-kraft wichtig. Vermeiden konnten wir die Lehrerwechsel nicht, aber wir können dafür sorgen, dass es möglichst reibungslos klappt: So haben im Hintergrund schon Absprachen stattgefunden, damit die neu eingesetzten Lehrkräfte über die Klassen und die Lernstände informiert sind, auch weiterhin wird es Gespräche geben. Und natürlich haben wir so geplant, dass die neu eingesetzten Lehrkräfte möglichst lange in ihren jeweiligen Gruppen bleiben sollen!

Haus und Hof

Pünktlich zum Geburtstag strahlte die Aula in neuem Glanz – und wir mit: Denn genauso haben wir uns diesen Raum gewünscht. Sie erinnern sich vielleicht noch an den Slogan „Luft zum Atmen, Licht zum Seh´n, es muss dringend was gescheh´n“, beide Wünsche sind jetzt umgesetzt! Mit der neuen, professionellen Bühnentechnik sind jetzt Veranstaltungen möglich, ohne dass wir uns für unerwünschte Geräusche schämen müssen. Und das Ambiente ist ein würdiger Rahmen!

Darüber hinaus ist die Aula ja auch Pausenhalle und damit der Mittelpunkt der Schule: Hier sollen die Schülerinnen und Schüler sich wohl fühlen! Und dass sie das tun, sehen wir täglich. Die Sitznischen in den Seitengängen sind immer besetzt, auf der Freitreppe vor der Bühnenwand sitzen ständig Gruppen von Jugendlichen! Das große Bild auf der früher hässlichen Holzfläche ist in einem Schülerprojekt in Zusammenarbeit mit Herrn Wenig von der Firma Wenig-Werbung zustande gekommen:

Auf unsere Ausschreibung haben sich Louisa von Essen, Maria Ide, Marie Kaufhold, Paula Kirsten, Alexander Kolloge, Franziska Petersen und Adrian Wiehle gemeldet; ihnen sei an dieser Stelle herz-lich gedankt! Ausgangspunkt war die Idee, dass aus verschiedenen fotografischen Vorschlägen ein flächendeckendes Bild entstehen sollte, das durch die perspektivische Wirkung den Raum erweitern sollte, ohne ihn zu dominieren, das als Gesamteindruck angesehen werden kann, das aber auch ani-mieren soll, im Detail zu gucken.

In vielen Sitzungen wurden mehrere Ideen entwickelt, diskutiert und verworfen und dann kam die Arbeit, die vielen Gedanken zusammenzuführen und umzusetzen. Eine besondere Herausforderung lag darin, dass wir mittlerweile im Dezember waren, aber das Bild sollte natürlich nicht winterlich wirken! Bei einem der ersten Entwürfe auf unserer Homepage wurde Kritik angemerkt – das war der

original Ganderkeseer Winterhimmel. Glücklicherweise gibt es im Internet ja Alternativen und so haben wir im Ergebnis jetzt einen Gute-Laune-Himmel!

Diskutieren konnte (und kann man) über die Bäume: Sie sind noch im Originalzustand, obwohl die moderne Fototechnik eine nachträgliche „Belaubung“ ermöglicht hätte. Aber dann wären sie eben auch sehr dominant gewesen, der Eindruck der „Durchsichtigkeit“ verloren.

Aber dies ist eine Geschmacksfrage, wie vieles andere auch. In diesem Sinne ist das Ergebnis offen für Diskussionen – der Prozess nicht: Dass die Schülerinnen und Schüler bei Gestaltungsfragen einbezogen werden, soll auch in Zukunft so bleiben!

Kritische Bemerkungen gab und gibt es zum Teppichboden. Dabei geht es allerdings nicht um Geschmack (der Teppich gefällt!) sondern um die praktische Frage, wie lange solch ein heller Teppich wohl sauber bleiben wird? Grundsätzlich ist dieser Teppich extrem strapazierfähig, er soll daher so-gar bei einem Automobilhersteller ausliegen. Wie sehen aber sehr wohl, dass nicht abgeputzte Fuß-ballschuhe ihre Spuren zumindest vorübergehend ebenso hinterlassen wir Essensreste. Daher läuft im Moment ein kleiner Wettbewerb, einen Slogan zu entwickeln, der Sorgfalt bei der Benutzung der Aula einfordert.

Das Ergebnis finden Sie demnächst auf unserer Homepage.

Raumsituation

Wir freuen uns, dass für das Gymnasium Ganderkesee weiterhin eine weitgehend konstante Schüler-zahl prognostiziert wird. Diese Entwicklung beschert uns allerdings auch eine zunehmende Raumnot. Wohlgemerkt, wir haben viele sehr schöne, helle und ausreichend große Klassenräume, auch die Fachräume sind zumeist hell und gut ausgestattet. Das Problem ist also nicht die Qualität, sondern die Quantität. Uns fehlen, wie im Oktober 2013 berichtet, zurzeit drei Klassenräume, außerdem haben wir immer noch vier Containerklassen. Positiv hat sich die Situation im H-Trakt (in der Oberschule) entwickelt: Hier haben wir mittlerweile fünf voll nutzbare Räume. Problematisch ist hingegen die sehr geringe Anzahl der Gruppenräume: Sowohl für die Differenzierung im regulären Unterricht als auch für die Inklusionskinder benötigen wir eigentlich weitere, kleinere Räume. Aktuell haben wir nicht einmal einen Gruppenraum pro Jahrgang, also im Schnitt fünf Klassen; erschwerend kommt hinzu, dass einige der Gruppenräume als (viel zu kleine) Klassenräume genutzt werden müssen.

Vor dem Hintergrund, dass bis 2023 keine Abnahme der Schülerzahl zu erkennen ist, hat unser Schulträger, der Landkreis Oldenburg, anerkannt, dass wir einen erheblichen Raumbedarf haben. Bisher war man davon ausgegangen, dass das Gymnasium weitere Räume in der Oberschule nutzen könne. Diese Option besteht jedoch nicht mehr, sodass bauliche Änderungen erforderlich sind. Konkrete Planungen bestehen jedoch noch nicht; der Landkreis ist nach eigener Aussage völlig offen, ob es um einen Anbau oder einen Umbau geben wird. Zurzeit wird besprochen, wie viele Räume notwendig und sinnvoll sind, auf dieser Basis sollen die Haushaltsmittel veranschlagt und dann die technischen Planungen vorgenommen werden.

Der Schulvorstand des Gymnasiums Ganderkesee hat sich den Planungsstand berichten lassen und wird auch weiterhin die Planungen begleiten.

Mensa Einen Vorgeschmack haben wir schon beim Probeessen am 10.12. bekommen können und jetzt ist es so weit:

Die Firma Meyer Menü wird ab dem 17.02.2014 den Mensabetrieb in Ganderkesee übernehmen. Wer schon einmal gucken möchte, was Meyer Menü anbietet, findet auf der Seite www.meyer-menue.de im Bereich "Schule und Mensa" den jeweiligen Wochenplan. Eine Mahlzeit, zu der immer ein Nachtisch gehört, wird 3,40 € kosten. Dabei spielt es keine Rolle, ob das normale oder das fleisch-lose Angebot ausgewählt wird.

Die Abrechnung wird komplett bargeldlos erfolgen. Daher geht der Essensbestellung eine Anmeldung über das Internet voraus. Hier muss ein Registrierungscode eingegeben werden, den Sie auf dem Anmeldeformular von Meyer Menü erhalten; dieses Formular kann in unserem Sekretariat abgeholt werden. Bitte beachten Sie allerdings, dass unser Sekretariat wirklich nur die Formulare weitergeben kann – Rückfragen richten Sie bitte direkt an Meyer Menü, der für uns zuständige Berater ist Patrick Welz, den Sie unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800- 150 150 5 oder unter der Nummer

04444 967 119 0 erreichen. Für jeden Nutzer wird ein Prepaid-Konto bei Meyer Menü eingerichtet, das dann „abgegessen“ wird. Die einzelnen Mahlzeiten müssen jeweils über das Internet gebucht werden, und zwar bis zum Dienstag der Vorwoche. Und wenn es dann doch Änderungen gibt, kann man bis zum Vortag des geplanten Mensaganges online eine Bestellung stornieren.

Bei der Essensausgabe, die von Mitarbeiterinnen der Gemeinde Ganderkesee vorgenommen wird, liegt dann an jedem Tag eine Namensliste mit den bestellten Mahlzeiten vor, auf dieser Basis wird das Essen ausgegeben.

Die „Mensa“ wird sich in vielerlei Hinsicht verändern –wir drücken die Daumen für einen guten Start!

„D“

Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die Zeugnisbemerkung „Das Arbeitsverhalten (oder das Sozialverhalten) entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen“. Da die meisten Schüler und Eltern diese Abkürzung mittlerweile kennen, wird in den Zeugniskonferenzen bei der Besprechung der einzelnen Schüler häufig nur der Buchstabe genannt. In diesem Jahr hatten wir einige Male sogar ein „A“, das bedeutet, dass das Verhalten sogar besondere Anerkennung verdient. Erfreulich waren auch die vielen „B“s, mit denen attestiert wurde, dass das Verhalten den Erwartungen ohne jede Einschränkungen entspricht, es gab in diesem Halbjahr also keine bösen Patzer oder „Ausrutscher“, sondern im Gegenteil erfreuliche Eindrücke.

Während wir uns über diese Abweichungen vom Standardwert „C“ („entspricht den Erwartungen“) freuen können, geben die „D“s und vereinzelte „E“s doch Anlass zur Sorge. Denn dahinter steckt häufig ein Arbeitsverhalten, das unstrukturiert oder desinteressiert ist und daher schwache Leistungen nach sich zieht: Es ist aber notwendig, dass Hausaufgaben erledigt und im Unterricht mitgearbeitet wird! Daher bemühen wir uns, Sie frühzeitig anzusprechen, wenn sich Probleme zeigen. Denn aus der Kombination von schlechter Arbeitshaltung und schlechten Noten entwickelt sich leider immer wie-der eine ungünstige Eigendynamik: Denn durch das Ausbleiben von Erfolgserlebnissen sinkt die Motivation, zu den Schwächen im Arbeitsverhalten kommen dann oft noch Regelverstöße – teils als bewusste Provokation, teils aus dem eigenen Unglücklichsein heraus - , die dann auch noch ein „D“ im Sozialverhalten nach sich ziehen.

Gerade in den Jahrgängen 7 bis 9 haben wir immer wieder Fälle, in denen regelmäßig keine Hausauf-gaben gemacht und die Eltern darüber informiert werden. Oft kommt es dann zur Besserung – aber nicht immer. In solch einer Situation möchte ich Ihnen unsere Hausaufgabenaufsicht in der 7. Stunde empfehlen: Hier finden sich Schüler zusammen, die unter der Aufsicht einer Lehrkraft ihre Hausauf-gaben machen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es ist keine Hausaufgabenhilfe, d.h. es geht nicht darum, dass die Lehrkräfte mit jedem einzelnen Kind zusammen die Hausaufgaben machen, das könnten wir als Schule gar nicht leisten. Die Hausaufgabenaufsicht setzt aber einen Rahmen, in dem gearbeitet wird. Und für viele Schüler, die sonst erst ihren Interessen nachgehen, bevor sie über-haupt beginnen, sich mit den Hausaufgaben zu beschäftigen, ist dies ein guter Rahmen.

Daher werden Ihnen Lehrkräfte gelegentlich vorschlagen, dass Ihr Kind daran teilnimmt; das geht aber nur, wenn Sie einverstanden sind, eine Bemerkung im gelben Heft reicht! Dabei ist es auch mög-lich, sich nur für einen Wochentag oder eine bestimmten Zeitdauer festzulegen, um z.B. nach einer Phase mit schlechter Hausaufgabenerledigung wieder für eine ordentliche Routine zu sorgen!

Schuljubiläum

Zum Geburtstagsempfang am 8.1.2014 waren nur Ihre Vertreter eingeladen, aber am Samstag, dem 26.7. sind hoffentlich alle dabei: Dann steigt unsere große Geburtstagsparty!

Vorbereitet wird das Ganze in den Tagen davor durch Projekte, deren Ergebnisse auf dem Schulfest präsentiert werden. Und im Gegenzug zu dem „Arbeits-Samstag“ ist für Montag, den 28.7. schulfrei (bei Bedarf mit Betreuungsangebot) vorgesehen. So werden wir hoffentlich beschwingt in die Sommerferien gleiten!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Renate Richter

P.S. Noch zwei Hinweise am Ende: Jeden Dienstag ab 16.00 Uhr biete ich eine „offene Sprechstunde“ an. Aktuelle Hinweise und Informationen finden Sie unter www.gymnasium-ganderkesee.de

Der gesamte Elternbrief inklusive des Terminplans für das 2. Halbjahr ist hier auch als PDF herunterladbar.